DU FEIERST
Die Zeit, die der Liebe gehört
Das ist keine Folklore. Das ist eine zweitausendjährige Schule des Sehens — die Schule, in der die Liebe Zeit nimmt und Gestalt annimmt. Hochzeiten, Geburtstage, Begräbnisse, Krankheiten, Erstkommunionen, Hochzeitstage: Sie alle bekommen ihren Sinn aus dem einen Geheimnis, dass Gott in der Zeit gegenwärtig wird.
DU FEIERST ist die Kategorie für die Tage, an denen du dich erinnerst.
Was du hier findest
Die liturgische Zeit — der Jahreskreis mit Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten — gibt dem Jahr seine Form. Wir zeigen dir, wie du diese Zeiten zu Hause begehst: was zur Adventskranz-Tradition gehört (und was nicht), wie eine Fastenzeit aussehen kann, die mehr ist als Verzicht auf Schokolade, was die Karwoche zur größten Woche des Jahres macht, warum Pfingsten gefeiert wird und nicht nur erwähnt.
Die sakramentalen Wege — Taufe, Erstkommunion, Firmung, Versöhnung, Ehe, Krankensalbung, Weihe — sind die großen Schwellen, an denen Christus dich konkret berührt. Wir bereiten dich vor, wir erklären die Riten, wir empfehlen, was du an Symbolen und Geschenken brauchst.
Die Heiligen sind die Freunde, die du dir nicht selbst aussuchst — sie suchen sich dich. Schutzpatrone für Berufe, Lebenslagen, Krankheiten, Krisen. Eine ganze Wolke von Zeugen, sagt der Hebräerbrief (12,1). Wir helfen dir, sie kennenzulernen.
Für wen diese Seite ist
- Für dich, wenn du eine Familie hast und das Kirchenjahr im Haus lebendig werden soll, ohne dass es nach Bastelnachmittag aussieht.
- Für dich, wenn du einen Sakramententermin in der Familie vorbereitest — Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Taufe — und nicht weißt, was wirklich wichtig ist.
- Für dich, wenn du dich für einen Heiligen entschieden hast (oder dich durch einen entscheiden ließest) und mehr von ihm wissen willst.
- Für dich, wenn dir das Datum einer Beerdigung bevorsteht und du verstehen willst, was die Kirche eigentlich tut, wenn sie Tote begleitet.
- Für dich, wenn du das Gefühl hast, das Kirchenjahr sei früher reicher gewesen — und du es zurückholen möchtest.
Wo möchtest du beginnen?
Eine Frage zum Mitnehmen
Es gibt einen Moment in den Hochzeitsgeschichten von Kana (Joh 2,1-11), der oft übersehen wird. Maria sagt zu den Dienern nur fünf Worte: „Was er euch sagt, das tut.“ Mehr nicht.
Sie weist nicht auf sich selbst. Sie inszeniert nichts. Sie zeigt nur — auf ihn.
Vielleicht ist das die einfachste Anleitung für jedes Fest, jeden Sakramententermin, jede Heiligenfeier: Was er euch sagt, das tut. Wenn dir vor einem Fest mulmig wird, wenn du nicht weißt, wie du dich vorbereiten sollst — frag nicht zuerst, was du tun musst. Frag, was er dir sagt. Das andere ergibt sich.
Der Kirchenjahr-Begleiter.
Einmal pro Monat schicken wir dir eine kurze Vorschau auf das nächste liturgische Hochfest mit Gebet, Brauchtum und Empfehlungen.
→ Heiligenpaten finden — wer könnte dich begleiten?















